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Coming soon

Viola, T. (2020). Peirce on the Uses of History. The Legacy of a Realist. Berlin: De Gruyter.

The present book is the first to undertake a systematic study of Peirce’s conception of historical knowledge and of its value for philosophy. It does so by both reconstructing in detail Peirce’s arguments and giving a detailed account of the many ways in which history becomes an object of explicit reflection in his writings.

Müller, M. (Ed.) (2019). Handbuch Richard Rorty. Heidelberg: Springer.

Richard Rorty (1931 – 2007) ist einer der wichtigsten amerikanischen Philosophen der Gegenwart, der die analytische Philosophie sowohl geprägt als auch maßgeblich zu ihrer Kritik beigetragen und damit die Wiederentdeckung des Pragmatismus vorangetrieben hat. In diesem Handbuch werden alle wichtigen Aspekte seines Lebens und seiner philosophischen Arbeit dargestellt und einer wissenschaftlichen Diskussion unterzogen.

Jung, M. (2019). Science, Humanism, and Religion. The Quest for Orientation. Basingstoke: Palgrave Macmillan.

In the human quest for orientation vis-à-vis personal life and comprehensive reality the worldviews of religionists and humanists offer different answers, and science also plays a crucial role. Yet it is the ordinary, embodied experience of
meaningful engagement with reality in which all these cultural activities are rooted. Human beings have to relate themselves to the entirety of their lives to achieve orientation. This relation involves a non-methodical, meaningful experience that
exhibits the crucial features for understanding worldviews: it comprises cognition, volition, and emotion, is embodied, action-oriented, and expressive. From this starting-point, religious and secular worldviews articulate what is experienced as ultimately meaningful. Yet the plurality and one-sidedness of these life stances necessitates critical engagement for which philosophy provides indispensable means. In the end, some worldviews can be ruled out, but we are still left with a plurality of genuine options for orientation.

Latest Books

Kehrbaum, T. & Pape, H. (Ed.) (2019). John Dewey. Über Bildung, Gewerkschaften und die demokratische Lebensform. Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung.

John Dewey war mehr als ein Philosoph, Pädagoge und Psychologe: Als Publizist, Gewerkschafter und Politiker kämpfte er für seine Vorschläge. Die Publikation zeigt an zwei historischen Fällen und anhand seiner theoretischen Arbeiten, wie sich Dewey für eine partizipative gewerkschaftliche und berufliche Bildung einsetzte.

Das Buch ist als Open-Access-Publikation durch Klicken auf die Überschrift erhältlich.

Sölch, D. & Wackers, L. (Ed.)(2018). Der amerikanische Transzendentalismus. Eine Anthologie. Berlin: Peter Lang.

Mit dem amerikanischen Transzendentalismus entwickelt sich zwischen 1830 und 1860 die erste eigenständige Philosophietradition der Vereinigten Staaten. Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau, Margaret Fuller und andere wenden sich kritisch gegen jede Form von historischer oder erkenntnistheoretischer Autorität und verfechten eine Philosophie, die von einem Vertrauen auf die natürliche Einsichtsfähigkeit des Menschen getragen wird. Überzeugungen und Theorien, so die Grundintuition des Transzendentalismus, müssen sich in der individuellen Lebenspraxis, die immer auch soziale Lebenspraxis ist, bewähren, ohne überzeitliche Geltung beanspruchen zu können. Damit bereiten die Transzendentalisten den Boden für den klassischen Pragmatismus und vermessen die Grundlagen von Politik, Ethik und Pädagogik neu.

Weydner-Volkmann, S. (2018). Moralische Landkarten der Sicherheit. Ein Framework zur hermeneutisch-ethischen Bewertung von Fluggastkontrollen im Anschluss an John Dewey. Baden-Baden: Ergon.

The socio-political conflicts around tightening passenger security screening measures at airports show that there is a need for ethical expertise. Decisions on how to organize the screening process and on which screening technologies to use must be taken in regard to a complex horizon of values that cannot be reduced to the alternative ‘either security or freedom’. Hence, informed decision making must take into account not only which valuations implicitly guide us when we ask for improved security, but also what values specifically come into conflict when organizing the security checks in a certain way.
Through a hermeneutical reading of John Deweys moral pragmatism, this book reconstructs the relevant valuations that guide us in demanding better security and those that are at stake. Building on this, the book presents an operationalized framework for ethical evaluation. It allows to compare the impact of different ways of screening passengers in regard to the relevant valuations, as well as to generate guidelines so as to address unintended negative consequences.

Honnacker, A. (2018). Pragmatic Humanism Revisited
An Essay on Making the World a Home
. Basingstoke: Palgrave Macmillan.

How can we feel at home in this world without clinging to false certainties? This book offers a humanist re-reading of philosophical pragmatism and explores its potentials for a worldview that relies only on human resources. Thinking along with authors like William James and F.C.S. Schiller, it highlights a fundamentally humanist strand of pragmatism aimed at fostering human creativity and transformative action. It is grounded in everyday experience and underlines our responsibility to strive for the better. Ana Honnacker traces perspectives on science, religion, and ethics in the light of a pragmatic understanding of humanism. Furthermore, she suggests how to address the existential challenges we face today. Thus, pragmatic humanism is explored not only as a philosophy for critical minds, but also as a way of life.

Wille, K. (2018). Die Praxis des Unterscheidens. Historische und systematische Perspektiven. Freiburg: Herder.

Im 20. Jahrhundert sind Zweifel an normativ hoch aufgeladenen Unterscheidungen aufgekommen, wie zwischen Mensch und Tier oder zwischen Frau und Mann, und dies hat die Dringlichkeit gesteigert, nicht nur über bestimmte Unterscheidungen zu streiten, sondern sich auf die Arten und Weisen unseres Unterscheidens selbst zu richten. Unsere Praxis des Unterscheidens lässt sich nicht als ganze überblicken, sondern nur exemplarisch an bestimmten Unterscheidungsvollzügen reflektieren. Dies geschieht in der vorliegenden Studie am Beispiel der Unterscheidung zwischen Wunsch und Wille. Diese Unterscheidung betrifft unser Selbstverständnis als Handelnde und sie verweist auf die Erfahrung der Diskrepanz zwischen dem, was wir uns vornehmen und gerne tun würden, und dem, was wir tatsächlich tun. Das Ziel der exemplarischen Unterscheidungsstudie im ersten Teil wie der methodischen Grundlegung im zweiten Teil liegt darin, einen Grundriss spezifischer, inhaltsgesättigter und systematischer Unterscheidungsforschung zu entwerfen. Votiert wird in Auseinandersetzung mit Platon und Hegel für eine dynamische Weise dialektischen Unterscheidens.

Abbt, C. & Festl, M. & Hügli, A. & Friedrich, J. (Ed.) (2018). Studia Philosophica Vol. 77. Politik, Schauspiel, Philosophie. Eine Auseinandersetzung mit Denis Diderots Paradox über den Schauspieler. Basel: Schwabe.

Dieser Band rückt Diderots 1830 posthum veröffentlichte Schrift Paradox über den Schauspieler ins Zentrum. Darin beschreibt Diderot die Schauspielkunst als eine radikal rationale. Der kompetente Schauspieler fühlt sich nicht in die Figuren ein, sondern er beobachtet sie genau und ahmt präzise nach, was er zu spielen hat. In Bezug auf Aufmerksamkeit, Fantasie und Urteilskraft ist der Schauspieler anderen Menschen weit überlegen. Er begreift das Andere, was er zu verkörpern hat, so ausgezeichnet, weil er auf der Bühne in bemerkenswerter Weise Selbstlosigkeit und Selbstdisziplin, die Annäherung an das Andere und gleichzeitig höchste Distanz dazu verbindet. Diderot fasst diese widersprüchliche Haltung des Schauspielenden nicht nur als eine künstlerisch interessante auf, sondern auch als eine sozial und politisch relevante. Wie ist das zu verstehen? Muss der häufig vor allem unter ästhetischen Gesichtspunkten diskutierte Text von Diderot darüber hinaus auch politisch gelesen werden? Welches Verständnis von Macht, Authentizität, Gedächtnis, Körper, Manipulation, Demokratie, Solidarität, Freiheit oder Selbstverwirklichung wird da­rin vorgeschlagen, und welche Implikationen hat das für aktuelle demokratietheoretische Debatten? Neun Autorinnen und Autoren gehen diesen Fragen nach und stellen ihre kritischen Diderot-­Lektüren zur Diskussion..

Volbers, J. (2018). Die Vernunft der Erfahrung. Eine pragmatistische Kritik der Rationalität. Hamburg: Meiner.

Die moderne Philosophie steht im Schatten des Skeptizismus: Alle Wissensansprüche scheinen fallibel, alle Theorien nur vorläufig, alle Gewissheiten nur temporär zu sein. In dieser gespannten Situation ist die Versuchung groß, das Wesen des vernünftigen Denkens in der Form zu suchen. Vernunft gilt dann als ein Vermögen allgemeiner Art, das bei wechselnden Inhalten seine kritische Kompetenz bewahrt. Doch solche Formalismen müssen scheitern: Wer Erfahrung nur als „Wahrnehmung“ oder „Gehalt“ adressiert, übergeht die dynamische und überschreitende Natur alles Erfahrens, ohne die Denken und Wissen nicht zu haben sind. Der Autor zeigt in dieser Studie, dass der Pragmatismus von Peirce und Dewey als eine Philosophie der Erfahrung gelesen werden muss, die eine effektive Kritik der formalen Vernunft formuliert. Dabei bettet er diese Philosophie in den weiteren Kontext der philosophischen Diskussion des 20. Jahrhunderts ein, in dem der Logische Empirismus und die postanalytische Philosophie auf die dynamische Natur des Wissens reflektieren. Die Frage nach der Erfahrung, so zeigt sich, ist selbst eine Reflexion auf die geschichtliche Erfahrung einer kontingenten Moderne.

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