Three Zoom-Workshops with John Kaag on topics from his new book Sick Souls, Healthy Minds

  Professor John Kaag is the ninth annual William-James-Scholar-in-Residence at the William James Center of University of Potsdam, Germany. However, this year the Scholar-in-residence with not be “in-Residence”. There will be three Zoom-Workshops, taking place on three consecutive Mondays, 8pm-10pm (Central European Time). Each session will start with a presentation by Kaag. After the presentation, there will be free discussion.
The participants in the workshops are expected to have read John Kaag’s book Sick Souls, Healthy Minds: How William James Can Save Your Life.

 


Workshop 1, Determinism and Despair: A Young William James in Crisis
(Prologue and Chapters 1-2 in Sick Souls, Healthy Minds)
Date: 9 November, 8pm-10pm, Central European Time


Workshop 2, Consciousness and Transcendence: A Jamesian Recovery
(Chapters 3-4 in Sick Souls, Healthy Minds)
Date: 16 November, 8pm-10pm, Central European Time


Workshop 3, Wonder and Hope: James on „Is Life Worth Living?“
(Chapters 5-6 in Sick Souls, Healthy Minds)
Date: 23 November, 8pm-10pm, Central European Time


The number of participants is limited. Please register at william-james-center@uni-potsdam.de

**Verschoben auf 2021** Pragmatismus und Existentialismus -William James und Jean-Paul Sartre

Tagung der Universität Potsdam in Kooperation mit der Sartre-Gesellschaft.

Pragmatismus und Existentialismus stellen zwei der bedeutendsten philosophischen Richtungen des 20. Jahrhunderts außerhalb der heute herrschenden analytischen Philosophie dar. Das Verhältnis dieser beiden Strömungen hat in der bisherigen philosophischen Forschung jedoch noch kaum die angemessene Aufmerksamkeit gefunden, obwohl es zahlreiche Parallelen zwischen ihnen gibt (z.B. Vorbehalte gegenüber einem Primat des theoretischen Weltverhältnisses oder die Frage nach einem konkreten Denken und einer authentischen menschlichen Lebensführung). Nicht nur bei den Existentialisten, sondern auch im Pragmatismus hat Kierkegaard Spuren hinterlassen. Jean-Paul Sartres Denken wurde an der ENS lange vor Husserl, Heidegger und Hegel durch Henri Delacroix und Georges Dumas geprägt, die ihrerseits wesentlich von William James beeinflusst waren. Was James, Henri Bergson, Wilhelm Dilthey, die Gestaltpsychologie und Edmund Husserl – alle von wichtigem Einfluss auf Sartre – teilten, war die Kritik an der herrschenden Assoziationspsychologie, die auch einen wichtigen Punkt in Sartres Werken der 1930 Jahre darstellt. Pragmatismus und Existentialismus teilen die Nähe der Philosophie zur Psychologie. James und John Dewey waren wie Sartre vielgereiste Philosophen, deren Werke eine breite Verbreitung auch über die universitäre Philosophie hinaus genossen. Dewey und Sartre verbindet auch ein ausgeprägtes politisches Engagement.

Adresse
Universität Potsdam
Am Neuen Palais 10

Veranstalter
William-James-Center Potsdam, Sartre-Gesellschaft

william-james-center@uni-potsdam.de

Termin
15/16. Oktober 2020, 10-18 Uhr

**Verschoben** „Living Democracy“: Erste Tagung des German Pragmatism Network (GerPragNet)

Dass Demokratie mehr als eine politische Herrschaftsform, nämlich vielmehr eine Lebensform ist, gehört zu den Grundeinsichten des Pragmatismus. Zugleich ist damit ihr prekärer Charakter bezeichnet, der sich gerade in Zeiten der Krise offenbart. Die Reflexion auf die Gelingensbedingungen der demokratischen Lebensform sowie auf die Selbst- und Weltverhältnisse, die sie ermöglichen und fördern, wird damit zu einer drängendengesellschaftlichen und philosophischen Aufgabe. Wovon lebt ein demokratisches Gemeinwesen? Wie kann Demokratie gelebt werden?
Unter dem Titel „Living Democracy? Die Zukunft der Demokratie“ wird im September 2020 die erste Jahrestagung des Netzwerks stattfinden. Für die öffentlichen Keynotes am Donnerstag- und Freitagabend konnten wir Hans Joas (Berlin/Chicago) und Charlene Haddock Seigfried (West Lafayette) gewinnen. Weitere Vortragende sind Michael Hampe (Zürich), Miriam Strube (Paderborn), Mara-Daria Cojocaru (München) und Ludwig Nagl (Wien).

Die Veranstaltung will darüber hinaus eine Vernetzung derer, die ein Forschungsinteresse am Pragmatismus haben, vorantreiben. Angesprochen sind, über die Philosophie hinaus, Disziplinen wie Politikwissenschaft, Amerikanistik, Soziologie und Theologie, in denen wesentliche pragmatistische Konzepte und Methoden aufgenommen wurden. In mehreren Sektionen werden insbesondere Nachwuchswissenschaftler*innen ihre Projekte zur Diskussion stellen.
Eine Anmeldung ist bis zum 07. Juli 2020 möglich.   Wird neu bekannt gegeben, wenn der neue Termin feststeht.

Organisation: Prof. Dr. Andreas Hetzel, Dr. Ana Honnacker, PD Dr. Magnus Schlette, Dr. Stephan Steiner

Kontakt: Dr. Ana Honnacker
E-Mail: honnacker@fiph.de
Telefon: (0511) 16409-34

Ort: Kulturcampus Domäne Marienburg, Hildesheim
Datum: 03.-05. September 2020